Was ich schon immer über mich wissen wollte!

Interview mit mir selbst

Reina, deine Art zu „malen“ bezeichnest du als „Snippet Painting“. Was hat es damit 
auf sich?

Wenn ich künstlerisch arbeite, benutze ich keinen Pinsel. Mein „Farbkasten“ besteht aus unzähligen kleinen Papierstücken – winzige Schnipsel aus  Hochglanz-magazinen, die ich reiße, schichte, über-lappe. Schicht für Schicht entsteht daraus ein Bild, das zuvor nur in meinem Kopf existiert hat.

Diese Technik nenne ich Snippet Painting. Inspiriert hat mich die alte Kunst der Mosaike, wie man sie aus Museen, Kirchen und öffentlichen Plätzen kennt. Mich fasziniert daran das Handwerkliche – und die Möglichkeit, mit Geduld und Hingabe ein Motiv zum Leben zu erwecken.
 

 

 

Wie bist du zur Kunst gekommen?

Kunst war schon immer ein Teil von mir.
Als Kind habe ich mit meinen Eltern viele Museen besucht, gezeichnet, gebastelt – eigentlich immer irgendetwas erschaffen. Eines meiner schönsten Erlebnisse war der Gewinn eines Malwettbewerbs von „Milka“. Der Preis war eine Reise nach Helgoland – und die habe ich meinen Eltern geschenkt.

Seitdem begleitet mich die Kunst durch alle Lebensphasen. Ich suche Inspiration in Ausstellungen, Städten, Begegnungen und natürlich in der Natur. Zuletzt hat mich Thomas  Schütte in Venedig  tief berührt.

Wie entsteht so ein Bild und wo findest du deine Motive?

Jedes Werk trägt meine Handschrift – und unzählige Stunden Arbeit. Die Papier-stücke, die ich verwende, haben alle schon eine Geschichte, bevor sie zu mir kommen. Ich gebe ihnen ein zweites Leben, und zusammen erzählen wir eine neue. Dabei bediene ich mich der Natur und dem, was ich sehe und interpretiere das Gesehene.

 

 

Was planst du für die Zukunft?

Ich bin jetzt soweit, „rauszugehen“ und meine Arbeiten zu zeigen. Natürlich mit dem Gefühl einer großen Neugierde, denn meine Kunst entspricht ja keiner Auftragsarbeit auf Basis eines Briefings. Deshalb bin ich gespannt, wie meine Snippets aufgenommen werden. Erste Galerien haben bereits angeklopft. 
Das ist ein schönes Gefühl.

 

Danke für das Interview!

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